Wie viel kostet ein Arbeitnehmer tatsächlich? Brutto-Lohnnebenkosten (2025)

Eine Person benutzt ein Smartphone, um mit einem Kartenlesegerät auf einem Cafétisch kontaktlos zu bezahlen.

Eine der häufigsten Fragen, die wir im Rahmen unserer Arbeit erhalten, lautet: „Wenn ich X HUF Bruttolohn anbiete, wie viel muss ich dann an den NAV und wie viel an den Arbeitnehmer überweisen?” Der Bruttolohn ist nur die Spitze des Eisbergs. In diesem Beitrag werden wir Ihnen helfen, die Struktur der Gesamtlohnsumme (das so genannte „Superbrutto”) zu verstehen, damit Sie die Expansion genau planen können.

Der Ausgangspunkt: die Differenz zwischen Bruttolohn und Nettolohn

Bevor wir auf die Belastung des Unternehmens eingehen, ist es wichtig zu klären, was der Arbeitnehmer davon hat. Wenn ein Bruttolohn vereinbart wird, werden dem Arbeitnehmer Steuern und Abgaben abgezogen.

Persönliche Einkommensteuer (PIT): 15% des Bruttogehalts.

Sozialversicherungsbeitrag (SSC): 18,5% des Bruttogehalts.

Der Nettolohn ist also der Betrag, den der Arbeitnehmer auf seinem Bankkonto erhält: Bruttolohn - Lohnsteuer (15%) - Sozialversicherung (18,5%). Diese beiden Posten werden vom Unternehmen vom Lohn abgezogen und zusammen mit den eigenen Kosten an den NAV überwiesen.

Belastungen für das Unternehmen: Was ist zusätzlich zum Bruttolohn zu zahlen?
Und jetzt kommt der Punkt: Was muss das Unternehmen neben dem Bruttolohn noch an den Staat zahlen? Die Antwort ist ein einziger, dafür aber umso wichtigerer Posten.

Sozialbeitragssteuer (SZOCHO)

Mit einem Satz von 13% des Bruttolohns ist dies die wichtigste Steuer für den Arbeitgeber. Die SOCHO fasst mehrere frühere Steuern zusammen (z. B. Sozialversicherungsabgabe, Berufsbildungsbeitrag) und deckt einen Teil der Sozialausgaben des Staates.

Die gesamten Lohnkosten des Unternehmens lassen sich daher wie folgt berechnen:
Gesamtlohnkosten = Bruttolohn + Sozialversicherungssteuer (13% des Bruttolohns)

Das bedeutet, dass die Gesamtkosten eines Mitarbeiters für das Unternehmen das 1,13-fache des Bruttolohns betragen.

Schauen wir uns ein konkretes Beispiel an (mit Schätzungen für 2025)
Nehmen wir an, wir stellen einen Facharbeiter für den für 2025 erwarteten garantierten Mindestlohn ein, der 326 000 HUF brutto beträgt. Wie sieht das in Zahlen aus?

 

1. die Abzüge vom Arbeitnehmer:

 

MEHRWERTSTEUER (15%): HUF 326 000 * 0,15 = HUF 48 900

Sozialversicherungsbeitrag (18,5%): 326 000 HUF * 0,185 = 60 310 HUF

Nettolohn (was der Arbeitnehmer erhält): 326 000 - 48 900 - 60 310 = 216 790 HUF

 

2. die Belastung für den Arbeitgeber (Ihr Unternehmen):

 

SZOCHO (13%): 326 000 HUF * 0,13 = 42 380 HUF

 

3. das Gesamtbild:

 

Nettolohn des Arbeitnehmers: 216 790 HUF

Vom Unternehmen gezahlte Steuern und Abgaben insgesamt (48 900 + 60 310 + 42 380): 151 590 HUF

Gesamtkosten des Unternehmens: 326 000 HUF (Bruttogehalt) + 42 380 HUF (SZOCHO) = 368 380 HUF

Wie das Beispiel zeigt, kostet ein Bruttogehalt von 326 000 HUF das Unternehmen 368 380 HUF, während der Arbeitnehmer „nur” 216 790 HUF auf seinem Konto sieht.

Aber das ist noch nicht alles! Andere versteckte Kosten
Zusätzlich zu den gesamten Gehaltskosten kann die Einstellung eines neuen Mitarbeiters zusätzliche, nicht direkte Kosten verursachen, die bei der Finanzplanung berücksichtigt werden müssen:

Arbeitsmittel: Laptop, Telefon, Softwarelizenzen.

Arbeitsort: Büromiete, Pro-Kopf-Anteil an den Gemeinkosten.

Obligatorische ärztliche Untersuchung: Kosten für eine betriebsärztliche Untersuchung bei der Einreise.

Cafeteria und andere Vergünstigungen: SZÉP-Karte, Reisekostenzuschuss.

Verwaltungsgebühren: Gebühren für die Lohn- und Gehaltsabrechnung sowie für die Bearbeitung von Anmeldungen und Erklärungen.

Die Einstellung Ihres ersten Mitarbeiters ist ein großer Schritt, der eine gründliche finanzielle Vorbereitung erfordert. Unser wichtigster Rat ist, niemals nur mit dem Bruttolohn zu rechnen. Verwenden Sie immer einen Multiplikator von mindestens 1,13, um die Gesamtlohnsumme zu schätzen, und planen Sie die anderen oben genannten Ausgaben ein.

Die Lohn- und Gehaltsabrechnung ist ein besonderer Beruf, der die Kenntnis der sich ständig ändernden Rechtsvorschriften und äußerste Präzision erfordert. Wir sind dafür da, Ihnen diese Last vollständig abzunehmen. Wir sorgen dafür, dass Ihre Löhne genau berechnet und Ihre Meldungen und Daten pünktlich eingereicht werden, damit Sie nur Ihre Nettolöhne und Lohnsteuern pünktlich zahlen müssen.

Wenn Sie kurz vor der Expansion stehen, nehmen Sie Kontakt mit uns auf und wir helfen Ihnen bei Ihrer Finanzplanung!

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